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Was ist "ina & mattes"?

Transferprojekt

Viele Einrichtungen in Wolfsburg nutzen auf vielfältige Weise Materialien und Experimente, um naturwissenschaftliche, mathematisch-technische Bildung zu unterstützen, zu initiieren und zu vermitteln. Auf diesen Erfahrungen will "ina und mattes" aufbauen.

"ina und mattes" soll bei dem individuellen Stand der jeweiligen Kindertagesstätte ansetzten und eine Weiterentwicklung insbesondere der Methodenvielfalt und der Partizipation von Kindern darstellen. Die Modelleinrichtungen stellen sich jeweils eine eigene Entwicklungsaufgaben und werden bei der Umsetzung dieser Aufgabe durch Fortbildung, Beratung und Coaching unterstützt.

"ina und mattes" ist ein Netzwerk Kinderforschungswerkstatt für naturwissenschaftliche und mathematisch-technische Bildung.


Wofür genau "ina und mattes"?

Beobachten, auseinandernehmen und beschreiben - die Welt durch Kinderaugen sehen.

Forschendes Lernen in Partizipationsprozessen trägerübergreifend und flächendeckend in Wolfsburg soll modellhaft mit Kindertagesstätten erprobt werden.

Es soll in erster Linie, ein regionales Bildungsverständnis mit Beteiligung verschiedener Fachleute formuliert werden, welches eine gemeinsame Basis für das Arbeiten darstellen soll.

 

Kinder als Naturforscher

Es soll vermittelt werden, dass es in der naturwissenschaftlichen Bildung nicht nur um die eine Methode (die des Experimentes) der naturwissenschaftlicher Bildungsvermittlung geht, sondern vielmehr um die kontinuierlich, im Kinderalltag aufzufindenden naturwissenschaftlichen Phänomene und Lernsituationen.

Kinder als Naturforscher erschließen sich naturwissenschaftliche Phänomene - ähnlich wie erwachsene Forscher - durch beobachten, sammeln und klassifizieren, durch pflegen, auseinandernehmen und zusammenbauen, durch abbilden, beschreiben und analysieren - und natürlich auch durch Experimente.

Bei ina & mattes soll es jedoch nicht darum gehen, Experimente nachzubilden und somit aus dem Zusammenhang gerissene, abstrakte Forschung stattfinden zu lassen, sondern vielmehr darum, dass das alltägliche ergebnisoffene Experimentieren ein zentrales Mittel darstellt, naturwissenschaftliche, mathematisch-technische Bildungsprozesse einzuleiten und zu fördern.

Es müssen Alltagssituationen genauer beobachtet werden, um naturwissenschaftliche, mathematisch-technische Lernsituationen zu erkennen, um gezielt auf sie eingehen zu können.

Beobachtung, Animation, Dokumentation und Reflexion sind hierbei wichtige Schwerpunkte.

Förderung

Das nifbe-Transferprojekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.


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